Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
Maxim Gorki
Die Ehrlichiose (auch Tropische Canine Panzytopenie, Zeckenfieber) wird wie die Babesiose und die Hepatzooonose durch Zecken übertragen. Krankheitserreger sind Bakterien der Gattung Ehrlichia. Es gibt das Krankheitsbild auch beim Menschen (Humane Monozytäre Ehrlichiose (HME), verbreitet ist aber die Caninde Ehrlichiose, die den Hund befällt.

Zeckenfieber bzw. Ehrlichiose


Beim Zeckenfieber handelt es sich um eine akute bis chronische Infektionskrankheit, die durch Rickettsien verursacht wird. Die Krankheit ist insbesondere im Mittelmeerraum verbreitet, damit zählt die Infektion mit einer Ehrlichiose zu den Reisekrankheiten beim Hund. Es ist eine ernst zunehmende Hundeerkankung, leider ist die Diagnose nicht einfach.

Symptome für eine Ehrlichiose


Symptome für eine Erkrankung mit Ehrlichiose können Erbrechen, Fieber und Schwäche beim Hund sein. Allerdings sind die Symptome eher unspezifisch und unterschiedlich, so dass eine genaue Diagnose meist schwer fällt. Die inkubationszeit beträgt meist knapp drei Wochen. Dann zeigen sich beim erkrankten Tier in der Akutphase ständig wiederkehrendes Fieber, Erbrechen, Atemnot, Abgeschlagenheit aber auch Nasenbluten und Nasenausfluss. Es kann auchzu Schwellung der Lymphknoten und auch zu einer zentralnervösen Störung kommen. Diese kann sich durch Muskelzucken und Überempfindlichkeit bemerkbar machen. Es folgt eine Phase, i der der Hund keine Symptome zeigt. Im zweiten und dritten Monat der Infektion beginnt dann meist das chronische Stadium.

Die Krankheit kann einen schweren chronischen Verlauf nehmen und ist dann kaum heilbar. Die Erreger befallen die weißen Blutkörperchen. Es kann auch zu Sekundärinfektionen (Babesien) kommen und den Krankheitsverlauf so verkomplizieren. Eine Therapie erfolgt durch Antibiotika.

Behandlung gegen Zeckenfieber


Kompliziert wird eine wirkungsvolle Behandlung eines an Ehrlichiose erkrankten Hundes dadurch, dass die Diagnose klinisch nicht zu stellen ist. Stattdessen müssen Differentialdiagnostisch andere Infektionskrankheiten wie zum Beispiel die Babesiose ausgeschlossen werden.

Vorbeugen gegen Zecken ist bester Schutz


Infiziert werden Hunden beim Saugakt über den Zeckenspeichel. Daher ist die beste Verhütung gegen eine Erkrankung mit Ehrlichiose die Verhinderung von Zeckenbefall durch zeckenabwehrende Wirkstoffe (Halsbänder, Spots etc.). Hat sich der Hund doch einmal eine Zecke eingefangen, sollte diese möglichst schnell gefunden und entfernt werden.

Auch Menschen können sich durch Zecken mit Ehrlichiose infizieren. Eine Hund-Mensch Übertragung gilt hingegen als unwahrscheinlich.

Siehe auch: Mittelmeerkrankheiten beim Hund

Weitere Infos und News bei Hundekrankheiten.es

Hepatozoonose

Die Infizierung mit Hepatozoonose erfolgt durch Zecken. Allerdings nicht nur den Zeckenbiss, sondern dann, wenn der Hund die Zecke zerbeißt oder gar frißt. Dabei handelt es sich um eine ernste Hundekrankheit, die aber nur schwer zu diagnostizieren ist.

Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Die Ehrlichiose ist eine ernste, leider schwer zu diagnostizierende Hundeerkrankung. Übertragen wird diese Hundekrankheit durch Zecken, verbreitet ist die auch Zeckenfieber genannate Krankheit im Mittelmeerraum.

Herzwurm

Der Herzwurm wird durch Stechmücken übertragen. Die Krankheit kommt in Spanien (vor allem auf den Kanaren) aber auch im Mittelmeer vor. Diese Hundekrankheit kann auch andere Tiere zum Beispiel Katzen erkranken lassen.

Leishmaniose

Die Leishmaniose kommt vor allem in den Tropen und rund ums Mittelmeer vor. An der Leishmaniose erkranken können Tiere ebenso wie Menschen. Symptome der Leishmaniose beim Hund, Diagnose und Schutz.

Babesiose (Hundemalaria)

Die Babesiose beim Hund ist eine äußerst gefährliche Krankheit. Längst ist die Hundemalaria aber keine Reisekrankheit mehr, Hunde können sich auch in Deutschland damit anstecken. Infiziert wird der Hund durch Zecken.

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