Babesiose (Hundemalaria)

Wenn du mich lieben willst, so liebe meinen Hund.
St. Bernhard von Clairvaux, 1090-1153
Die Babesiose (auch Hundemalaria) ist eine Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Auch eine Blut-Blut-Übertragung ist möglich (zum Beispiel bei Beißereien unter Hunden). Ein Einzeller der Gattung Babesia ruft diese Krankheit hervor. Es kommt zu einer Zerstörung der roten Blutkörperchen und einer mehr oder weniger ausgeprägten Blutarmut (Anämie).

Verbreitet ist diese Krankheit in allen Mittelmeerländern. Zu den ersten Symptomen gehören Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, brauner Urin und Fieber. Nach ein bis drei Tagen kommt es zum Zerfall der roten Blutkörperchen. Ohne Behandlung endet die Hundemalarie binnen weniger Tage tödlich.

Die ersten Symptome der Hundemalaria zeigen sich meist ein bis drei Wochen nach der Ansteckung.

Schutz gegen Babesiose


Einen hundertprozentigen Schutz gegen Babesiose gibt es nicht. Man kann aber das Risiko vermindern, in dem man seinen Hund gegen Zecken schützt. Und da die Übertragung beim Zeckenstich einige Stunden dauern kann, ist es wichtig zur wirksamen Vorbeugung gegen eine Ansteckung Zecken möglichst frühzeitig zu entfernen. Nach Spaziergängen sollte der Hund also immer gründlich nach Zecken abgesucht werden und diese dann entfernt werden, zum Beispiel mit einer Zeckenzange oder Zeckenkarte.

Behandlung der Hundemalaria


Die Diagnose wird über einen Nachweis der Babesien-DNA oder eine mikroskopische Untersuchung des Blutes gesichert. Zur Behandlung werden Antiprotozoika eingesetzt.

Babesiose bei Hund und Mensch!


Die Babesiose kann auch als Erkrankung den Menschen treffen. Wie bei Hunden wird diese Infektionskrankheit durch Zecken übertragen. Die Erkrankung ähnelt in manchen Aspekten der Malaria. Und so wird die Babesiose des Hundes auch als Hundemalaria bezeichnet. Für den Hund kann eine Infektion tödlich verlaufen, beim Mensch verläuft die Krankheit wiet weniger dramatisch.

Keine Reisekrankheit mehr!


Und die Babesiose ist längst keine Reisekrankheit mehr, auch in Deutschland kann sich ein Hund mittlerweile durch Zecken mit der Hundemalaria infizieren. Besonders häufig tritt diese Infektionskrankheit aber immer noch am Mittelmeer auf.

Siehe auch: Mitetlmeerkrankheiten beim Hund

Weitere Infos und News bei Hundekrankheiten.es

Hepatozoonose

Die Infizierung mit Hepatozoonose erfolgt durch Zecken. Allerdings nicht nur den Zeckenbiss, sondern dann, wenn der Hund die Zecke zerbeißt oder gar frißt. Dabei handelt es sich um eine ernste Hundekrankheit, die aber nur schwer zu diagnostizieren ist.

Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Die Ehrlichiose ist eine ernste, leider schwer zu diagnostizierende Hundeerkrankung. Übertragen wird diese Hundekrankheit durch Zecken, verbreitet ist die auch Zeckenfieber genannate Krankheit im Mittelmeerraum.

Herzwurm

Der Herzwurm wird durch Stechmücken übertragen. Die Krankheit kommt in Spanien (vor allem auf den Kanaren) aber auch im Mittelmeer vor. Diese Hundekrankheit kann auch andere Tiere zum Beispiel Katzen erkranken lassen.

Leishmaniose

Die Leishmaniose kommt vor allem in den Tropen und rund ums Mittelmeer vor. An der Leishmaniose erkranken können Tiere ebenso wie Menschen. Symptome der Leishmaniose beim Hund, Diagnose und Schutz.

Babesiose (Hundemalaria)

Die Babesiose beim Hund ist eine äußerst gefährliche Krankheit. Längst ist die Hundemalaria aber keine Reisekrankheit mehr, Hunde können sich auch in Deutschland damit anstecken. Infiziert wird der Hund durch Zecken.

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