Mittelmeerkrankheiten bei Hunden

Je besser ich die Menschen kennenlerne, desto mehr bewundere ich Hunde.
Madame de Sévigné, 1626-1696
Auch im Urlaub möchten viele Hundehalter nicht auf ihren vierbeinigen Gefährten verzichten und so ist mancher Hund ein weitgereister Hund. Es macht ja auch Spaß: Endlich den ganzen Tag Zeit für den Hund, Spielen am Strand, ausgiebige Spaziergänge und so weiter.

Wer seinen Hund aber mit in den Urlaub rund ums Mittelmeer oder auf eine der Inseln dort wie zum Beispiel Mallorca nimmt, sollte sich im klaren sein, dass hier so einige Krankheiten lauern, von denen die meisten Tierärzte in Deutschland dann bestenfalls mal was in einem Buch gelesen haben.

Dazu kommt die gesundheitliche Belastung für den Hund: Die Anreise (egal ob im Auto oder Flugzeug) ist schon mal eine ungewohnte Strapaze, im Sommer kommt Hitze hinzu, dann vielleicht noch ein anderes Futter und vielleicht ein Wasser, dass nicht ganz dem aus Deutschland gewohnten entspricht. Das müssen noch nicht mal Krankheitserreger im Leitungswasser sein, aber oftmals hat das Wasser aus der Leitung eine hohe Chlorkonzentration.

Dazu kommen durchaus lebensgefährliche Erkrankungen für den Hund.

Bekannte und häufige Hundekrankheiten am Mittelmeer


Die bekanntesten Hundeerkrankungen am Mittelmeer, einige dieser Krankheiten treten inzwischen auch vereinzelt in Deutschland auf.
  • Leishmaniose, wird durch Sandfliegen übertragen

  • Herzwurm, wird durch Stechmücken übertragen

  • Babesiose, auch Hundemalaria genannt, wird durch Zecken übertragen.

  • Ehrlichiose, auch Zeckenfieber genannt, wird durch Zecken übertragen

  • Hepatozoonose, ebenfalls durch Zecken übertragbar


Wie ernst zum Beispiel Leishmaniose und Herzwurf gerade in Spanien sind, zeigt sich auch, dass am Mittelmeer gegen Leishmaniose und auf den Kanaren gegen den Herzwurm geimpft wird. Sowohl einer Erkrankung durch Leishmaniose als auch durch den Herzwurm kann man auch mit entsprechenden Tabletten vorbeugen.

Vorbeugen gegen Hundekrankheiten durch Zecken


Gegen Babesiose, Ehrlichiose und Hepatozonoose können Halsbänder und andere Zeckenschutzmittel helfen. Allerdings weiß wohl jeder Hundehalter, dass ein Zeckenhalsband zwar meist den Befall an Zecken vermindert, aber niemals wirklich ein hundertprozentigen Schutz darstellt. Noch wirkungsvoller als Zeckenhalsbänder sind meistens Tropfen oder Sprays die direkt auf die Haut bzw. das Fell des Hundes verteilt bzw. versprüht werden. Aber auch diese bieten keinen hundertprozentigen Schutz gegen Zecken. Daher heißt es dann auch am Mittelmeer zusätzlich gut aufpassen, den Hund jeden Tag absuchen und Zecken möglichst schnell entfernen. Nach dem Urlaub sollte man dann genau darauf achten, ob der Vierbeiner Symptome entwickelt, die zu den o.g. Krankheiten passen, um rechtzeitig einen Tierarzt aufzusuchen.

100 Prozent Schutz gegen Mittelmeerkrankheiten gibt es nicht


Einen hundertprozentigen Schutz gegen alle Mittelmeerkrankheiten gibt es aber nicht. Gegen Leishmaniose und den Herzwurfm kann man zwar Tabletten gegen oder impfen, sein Tier absolut sicher gegen Zecken zu schützen, ist aber fast unmöglich. Wer auf Nummer sicher gehen will und seinen Hund vor solchen Hundekrankheiten schützen möchte, sollte also überlegen, ob er seinem Hund nicht lieber einen Urlaub in einem Hundehotel spendiert, und alleine ans Mittelmeer fahren. Zumindest erspart man dem Vierbeiner dann auch die lange Anreise.

Wer mit Hund in den Urlaub will sollte aber auf jeden Fall, egal ob es nun in den Bayerischen Wald oder eben ans Mittelmeer geht neben einem Erste Hilfe Set für den tierischen Begleiter auf jeden Fall auch eine Zeckenzange einpacken. Am Besten packt man die gleich mit ins Erste Hilfe Set mit ein.

Mittelmeerkrankheiten betroffene Gebiete


Betroffen sind alle Länder rund ums Mittelmeer: Egal ob Andalusien, Costa Blanca oder Costa Brava auf dem spanischen Festland oder die zu Spanien gehörenden Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Co. Auch bei Urlaub in Italien mit Hund sollte man vorsichtig sein, ebenso wenn es nach Griechenland, Kroatien oder in die Türkei geht.

Diese Hundekrankheiten treten aber natürlich nicht nur rund ums Mittelmeer auf. Egal wohin der Urlaub geht, sollte man sich also vorher genau erkundigen. Der Herzwurm ist zum Beispiel auch auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln verbreitet.

Wenn es statt ans warme Mittelmeer in den Winterurlaub geht: Hunde im Winter - Schutz gegen Kälte und Eis

Weitere Infos und News bei Hundekrankheiten.es

Hepatozoonose

Die Infizierung mit Hepatozoonose erfolgt durch Zecken. Allerdings nicht nur den Zeckenbiss, sondern dann, wenn der Hund die Zecke zerbeißt oder gar frißt. Dabei handelt es sich um eine ernste Hundekrankheit, die aber nur schwer zu diagnostizieren ist.

Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Die Ehrlichiose ist eine ernste, leider schwer zu diagnostizierende Hundeerkrankung. Übertragen wird diese Hundekrankheit durch Zecken, verbreitet ist die auch Zeckenfieber genannate Krankheit im Mittelmeerraum.

Herzwurm

Der Herzwurm wird durch Stechmücken übertragen. Die Krankheit kommt in Spanien (vor allem auf den Kanaren) aber auch im Mittelmeer vor. Diese Hundekrankheit kann auch andere Tiere zum Beispiel Katzen erkranken lassen.

Leishmaniose

Die Leishmaniose kommt vor allem in den Tropen und rund ums Mittelmeer vor. An der Leishmaniose erkranken können Tiere ebenso wie Menschen. Symptome der Leishmaniose beim Hund, Diagnose und Schutz.

Babesiose (Hundemalaria)

Die Babesiose beim Hund ist eine äußerst gefährliche Krankheit. Längst ist die Hundemalaria aber keine Reisekrankheit mehr, Hunde können sich auch in Deutschland damit anstecken. Infiziert wird der Hund durch Zecken.

Mittelmeerkrankheiten bei Hunden

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