Hunde im Winter So bleibt er trotz Kälte und Schnee gesund

Je besser ich die Menschen kennenlerne, desto mehr bewundere ich Hunde.
Madame de Sévigné, 1626-1696
So kommt der Hund gesund durch den Winter. Denn Kälte und Schnee setzen auch dem Vierbeiner zu.

Wenn es kalt ist, dann ziehen sich Herrchen und Frauchen dicke Jacken, Handschuhe und Schal an. Aber was ist mit ihrem Hund? Wie gut vertragen Hunde die Kälte im Winter und muss man vielleicht Schutzmaßnahmen treffen, damit der Vierbeiner gesund bleibt? Denn passt man nicht auf, dann, dann kann Kälte und Schnee den Hund krank machen.

Was tun bei Kälte, Nässe und Schnee


Kälte und Hunde


Hunden ist es erst mal egal, wie kalt es ist. Und die meisten Hunde reagieren begeistert auf Schnee. Einem gesunden Hund schadet die Kälte auch nicht, gesunde Tiere sind in der Lage ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren. Allerdings gilt das nur, wenn sie sich frei bewegen können und damit ist an der Leine ja Schluss. Da kann der Hund sich nicht warm laufen, wie er gerne möchte und selbst wenn Frauchen oder Herrchen ein gutes Tempo vorlegen, oft muss doch an der Ampel gewartet werden oder es geht halt nicht so voran wie gewünscht. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, den Hund mit einer Thermojacke warm zu halten. Kann, man sollte also individuell selbst bei einem gesunden Hund überlegen, ob es wirklich nötig ist, oder ob es nicht ausreicht, vielleicht die Route zu ändern, so dass man mit Hund ständig in Bewegung bleiben kann. Auch leiden Hunde mit kurzem Fell natürlich mehr unter kalten Temperaturen als Hunde mit dicken Fell oder gar Unterfell.

Wenn der Hund aber eine Thermojacke trägt, dann sollte man diese, wenn der Hund frei laufen kann, auch ausziehen. Zum einen kann sich der Hund so freier bewegen, zum anderen ist die Verletzungsgefahr dann geringer. Natürlich sollte die Thermojacke auch nicht nass werden. In diesem Fall hilft nur ab damit und möglichst schnell nach Hause.

Alten und kranken Hunden macht die Kälte allerdings mehr zu schaffen. Bei sehr niedrigen Temperaturen und beißendem Wind sollte man also Vorkehrungen treffen und die Runden kürzer ausfallen lassen. Lieber dann ein mal mehr mit dem Hund nach draußen gehen, als gewohnt ausgiebig wie im Sommer.

Wichtig: Fängt der Hund an zu zittern, dann sollte man den Spaziergang abbrechen.

Naßer Hund im Winter


Nass sieht das ganze anders aus. Ein trockener Hund trotz der Kälte deutlich länger als ein Hund mit nassem Fell. Ist der Hund nass, dann steigt das Risiko, dass er krank wird, denn Wasser bzw. nasses Fell, leitet die Wärme viel schneller ab als es kalte Luft tun könnte. Daher gehört ein nasser Hund bei Kälte möglichst schnell ins Warme, wo er so lange bleiben sollte, bis er wieder ganz trocken ist. Also nach dem Spaziergang den Hund erst einmal gut abtrocknen und an einen zugluftfreien Ort trocken werden und sich aufwärmen lassen.

Mehr Energie - Mehr Hunger im Winter


Wer kennt das nicht von sich selbst? Es ist kalt und der Appetit wächst. Schließlich hat der Körper Höchstleistungen zu vollbringen, um unsere Temperatur zu regulieren, damit wir nicht krank werden. Und das gilt auch für Hunde. Daher essen Hunde im kalten Winter mehr als im schönen warmen Sommer. Kälte macht Hungrig, darauf sollte man mit einer etwas größeren Futtermenge reagieren. Es schadet nicht, wenn man dabei das Gewicht des Hundes im Auge behält. Nicht dass im Frühjahr dann für Vier- und Zweibeiner Frühjahrsdiät angesagt ist.
Mehr Futter gibt es vor allem, wenn lange und ausgedehnte Spaziergänge angesagt sind. Wird der Hund im Winter zwangsweise zum Stubenhocker, da Frauchen und Herrchen Frostbeulen sind, dann ist eine Anpassung der Futtermenge nicht nötig.

Schnee kann den Hund krank machen


Viele Hunde lieben es frischen Schnee zu schnappen und zu essen. Leider ist ihnen der Spaß nicht gegönnt, denn der kalte Schnee kann im Hundemagen zu einer Reizung der Schleimhäute führen. Und das kann dem Hund Bauchweh bereiten. Und wenn der Hund ganz empfindlich reagiert, dann kommen noch Durchfall und/oder Erbrechen dazu. Gegen eine Schnauze voll frischem Schnee ist bei den meisten Hunden sicherlich nichts einzuwenden, aber übermäßig genossen, kann es zur Krankheitsursache werden.

Außerdem, auch wenn der Schnee blütenweiß und frisch gefallen vor unserer und des Hundes Auge liegt: Im Schnee können sich auch Schadstoffe aber auch Erreger befinden, die zu schweren gesundheitlichen Problemen führen können. Ein zusätzliches Risiko krank zu werden zur Kälte hinzu.

Leider/Zum Glück sind Hunde ja meist schneller als Herrchen oder Frauchen, Panik muss man wegen ein, zwei Schnauzen voll Schnee im Hundebauch auch nicht bekommen. Hier macht es vor allem die Menge. Und natürlich kann man mit seinem eigenen Verhalten auch gegensteuern: Keine Schneebälle werfen, die der Hund dann versucht aufzunehmen und zurückzubringen. Ein Ball tut es auch.

Streusalz in den Pfoten


Wer sich mal nach dem Winter anschaut, was das Streusalz mit den eigenen Schuhen angestellt hat, kann eher verstehen, wie dieses Salz auf empfindliche Hundepfoten wirkt. Das Streusalz greift vor allem die empfindliche Haut zwischen den Zehen und den Pfotenballen an. Das kann zu schmerzhaften und sogar blutenden Rissen führen.

Leider wird gerade bei Eisglätte recht großzügig mit Streusalz umgegangen. Am besten versucht man allzu gut gestreute Flächen zu meiden. Ist das nicht möglich, dann hilft das Einfetten der Pfoten vor dem Spaziergehen und danach sollten die Pfoten mit lauwarmen Wasser abgewaschen werden.

Sowieso sollte man im Winter die Pfoten seines Hundes genau beobachten und am besten nach jedem Spaziergang untersuchen. Neben Streusalz gibt es auch noch Streusplit und das kann, gerät es zwischen die Pfotenballen äußerst schmerzhaft werden und zu Verletzungen führen.

Weitere Infos und News bei Hundekrankheiten.es

Hepatozoonose

Die Infizierung mit Hepatozoonose erfolgt durch Zecken. Allerdings nicht nur den Zeckenbiss, sondern dann, wenn der Hund die Zecke zerbeißt oder gar frißt. Dabei handelt es sich um eine ernste Hundekrankheit, die aber nur schwer zu diagnostizieren ist.

Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Die Ehrlichiose ist eine ernste, leider schwer zu diagnostizierende Hundeerkrankung. Übertragen wird diese Hundekrankheit durch Zecken, verbreitet ist die auch Zeckenfieber genannate Krankheit im Mittelmeerraum.

Herzwurm

Der Herzwurm wird durch Stechmücken übertragen. Die Krankheit kommt in Spanien (vor allem auf den Kanaren) aber auch im Mittelmeer vor. Diese Hundekrankheit kann auch andere Tiere zum Beispiel Katzen erkranken lassen.

Leishmaniose

Die Leishmaniose kommt vor allem in den Tropen und rund ums Mittelmeer vor. An der Leishmaniose erkranken können Tiere ebenso wie Menschen. Symptome der Leishmaniose beim Hund, Diagnose und Schutz.

Babesiose (Hundemalaria)

Die Babesiose beim Hund ist eine äußerst gefährliche Krankheit. Längst ist die Hundemalaria aber keine Reisekrankheit mehr, Hunde können sich auch in Deutschland damit anstecken. Infiziert wird der Hund durch Zecken.

Mittelmeerkrankheiten bei Hunden

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